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Und sie wandern wieder X & XI

Auch dieses Jahr wandern wieder mehrere hundert Kröten aus dem dichten Wald des Freudenthals im Overather Ortsteil Immekeppel, ins Tal zu den Teichen, welche ihre Laichgewässer darstellen.

Wie in den vergangenen Jahren wird es hierzu wieder zwei Event-Abende geben, bei denen wir eine Art „Nachtwanderung“ unternehmen und dabei die Kröten von der Straße einsammeln werden. Weiterlesen

Und sie wandern wieder zurück

Im Frühling sind die Kröten aus den Wäldern zu ihren Leichgewässern gewandert. Im Immekeppeler Freudenthal hatte das Team Tequila Luigi zu zwei Abend-CITOs eingeladen, um die Tiere von der Straße zu sammeln und so vor dem Überfahren zu bewahren.

Wenn nun die Nachkommen dieser Kröten soweit sind, wandern sie wieder zurück in den Wald. Zu zwei weiteren Terminen sind nun wieder Geocacher eingeladen, die kleinen Kröten (auch bekannt als Winzlinge) von der Straße und dem parallel verlaufenden Waldweg aufzusammeln, um zu verhindern, dass sie überfahren bzw. zertrampelt werden.

Weitere Informationen hierzu und zu den Tieren, gibt es vor Ort. Wenn Ihr Interesse habt, etwas über unsere heimischen Frösche und Kröten zu lernen und etwas für den Schutz der Tiere zu tun, dann seid dabei, wenn es heißt: „…und sie wandern wieder…!“

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09.07.2016 GC6KQ3E
10.07.2016 GC6KQ3K

wosindsiedenn

Und sie wandern wieder VI und VII (Update)

Jedes Jahr aufs Neue wandern mehrere hundert Kröten aus dem dichten Wald in das Overather Freudenthal zu den Teichen, welche ihre Leichgewässer darstellen.
Bei diesem Event geht es darum, die Tiere auf ihrem Weg zu unterstützen und sie davor zu bewahren, überfahren zu werden. Dazu wird eine Art „Nachtwanderung“ unternommen, wobei die Kröten von der Straße eingesammelt werden.
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Eventhinweis: Und sie wandern wieder

Jedes Jahr aufs neue wandern mehrere hundert Kröten aus dem dichten Wald ins Immekeppeler Freudenthal zu den Teichen, welche ihre Leichgewässer darstellen.

An zwei Abenden werden wir eine Art „Nachtwanderung“ unternehmen und dabei die Kröten von der Straße einsammeln – dadurch bewahren wir sie auch davor, überfahren zu werden. Die eingesammelten Tiere werden dann in die Teiche gebracht und dort vor dem Aussetzen (sortiert) gezählt. Diese Informationen dienen der Naturschutzbehörde und werden im Auftrag des Rheinisch Bergischen Kreises vom Rheinisch Bergischen Naturschutzverein und ehrenamtlichen Helfern durchgeführt.

Genauere Informationen hierzu und zu den Tieren, gibt es natürlich vor Ort.

Wenn Ihr Interesse habt, etwas über unsere heimischen Frösche und Kröten zu lernen und etwas für den Schutz der Tiere zu tun, dann seid dabei, wenn es heißt: „…und sie wandern wieder…!“
27. März 2015: GC5P5C1
28. März 2015: GC5P5C6

(Team Tequila Luigi, Sülztal NRW)

Stoppt sinnloses Sterben auf deutschen Straßen!

Die Organisatoren des CITO-Events „Und sie wandern wieder“(GC534G2) haben uns ihren Bericht zur Verfügung gestellt, damit wir ihn hier veröffentlichen können. Derartige Events sind ein gutes Beispiel dafür, dass Geocaching und Naturschutz einen gemeinsamen Nenner finden können und dass auch unter Beachtung von Naturschutzvorgaben und mit Rücksicht auf die Tierwelt, Geocaching uneingeschränkt möglich ist. Für das kommende Jahr sind zu den beiden Terminen der Wanderung von Fröschen und Kröten bereits zwei neue Events geplant. Geocaching Rheinland begrüsst solche Aktionen aus dem Kreis der Vereinsmitglieder.

Ein paar junge Leute aus dem Bergischen haben im Rahmen von Geocaching ein Event geplant und durchgeführt. Das Event fand am 28.Juni 2014 um 13 Uhr im Freudenthal in Overath statt. Dieses Event sollte die Sensibilität der Menschen für die Natur und der dort lebenden Organismen und Lebewesen wecken und über die Bedrohung durch uns Menschen und die Rücksichtslosigkeit aufmerksam machen!
wosindsiedenn
Aufhänger für dieses Event war die jährliche „Krötenwanderung“ in diesem Wald. Der Weg, der durch den Wald führt wird von sehr vielen rücksichtslosen Autofahrern benutzt. Die Anwohner versuchen seit Jahren bei der Stadt eine Sperrung der Straße für die Zeit der Wanderung durchzusetzen, bislang jedoch ohne Erfolg. Viele freiwillige Helfer unterstützen in dieser Zeit den Bergische Naturschutzverein (RBN) und sammeln zu unterschiedlichen Zeiten die Kröten von der Straße und bringen sie auf die andere Seite in den Teich, wo sie laichen. Auch der Rückweg der Tiere und später der Weg der „Winzlinge“ wird jedes Jahr unterstützt und trotzdem werden immer noch zu viele Kröten überfahren. Es werden immer weniger Tiere, die im Teich laichen Grund hierfür sind nicht nur die natürliche Selektion, sondern auch die vielen Rücksichtslosen Menschen, die in dieser Zeit mit ihren Autos jedes Jahr hunderte Tiere überfahren). Diese Entwicklung ist auch in den Archiven des RBN vermerkt: So waren es 2012 noch über 4000 Tiere die man retten konnte. 2013 waren es dann nur noch knapp 2000 Tiere und 2014 waren es noch 1174 Tiere. Zudem gibt es eine Überpopulation von männlichen Tieren (die Weibchen sind viel größer und träger und werden dadurch häufiger überfahren.
Das Event wurde von Sascha Eichhorn geleitet, der als freiwilliger Helfer beim RBN sehr engagiert ist und über Geocaching dieses Event ausgerichtet hat. Er ist am 28.Juni 2014 mit insgesamt 10 Teilnehmern 2 Stunden bei strömenden Regen durch den Wald gelaufen. Er hat den Teilnehmern sehr viel über die Kröten erzählt und erklärt (Anatomie, Entwicklung). Er hat den Teilnehmern erläutert, was der RBN macht und wie er sich beteiligt und auch was jeder einzelne dazu beitragen kann, damit die Erdkröte nicht ausstirbt. Zwischendurch haben die Teilnehmer die ein oder andere kleine Kröte („Winzling“) auch eingesammelt. Eine Teilnehmerin hat dabei sogar die Rücksichtslosigkeit verschiedener Menschen zu spüren bekommen. Sie wollte eine Kröte retten und ein Autofahrer, den wir zuvor angehalten hatten wäre ihr dabei fast über die Finger gefahren (Das Kennzeichen wurde notiert und an die Stadt weitergegeben). Sascha informierte noch über die verschiedenen Teiche im Wald und die Naturschutzzonen. Er gab Informationen zu den anderen Bewohnern des Waldes (Wasserbüffel) und zu markanten Pflanzen und Orten.

Die Rückmeldungen der Eventteilnehmer waren durchgehend positiv. Sie meldeten alle zurück, dass es sehr informativ war und dass sie viel mitnehmen konnten. Auch würden sie jederzeit erneut an einem solchen Event teilnehmen. Viele sind nun auch sensibilisierter für die Krötenwanderung und wer weiss, vielleicht sehen wir ja einige von ihnen bei der nächsten Wanderung im Wald die Kröten retten.
Auch aus der Sicht des Eventleiters war dieses Event ein voller Erfolg und es sind schon weitere Events in Planung.
Ich selbst bin da sehr involviert und unterstütze seit Jahren die Rettung dieser Tiere wo ich kann. Ich hoffe einfach, dass dieses Event die Teilnehmer ein Stück weit sensibilisiert hat für das Leben der Kröten und für die Erhaltung unseres Waldes. Vielleicht schaffen wir es irgendwann doch noch die Straße in dieser Zeit zu sperren, damit unsere Kinder und deren Kinder, Erdkröten noch in ihrem natürlichen Lebensraum erleben dürfen und die Tiere nicht nur aus Büchern kennen lernen.
Jeder kann Helfen!
(Stephanie Eichhorn)