{"id":733,"date":"2017-02-12T17:48:02","date_gmt":"2017-02-12T15:48:02","guid":{"rendered":"http:\/\/geocaching-rheinland.de\/?p=733"},"modified":"2017-02-12T17:48:02","modified_gmt":"2017-02-12T15:48:02","slug":"kulacaching","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geocaching-rheinland.de\/?p=733","title":{"rendered":"KuLaCaching"},"content":{"rendered":"<p>Dem ein oder anderen mag aufgefallen sein, dass seit Ende November 2016 im Bergischen Land <a href=\"https:\/\/www.geocaching.com\/bookmarks\/view.aspx?guid=951a3748-106d-4422-9d37-d368bd3495bd\">Caches mit dem Namen &#8222;KuLaCache #..&#8220;<\/a> ver\u00f6ffentlicht wurden. Diese Caches geh\u00f6ren zu einem Projekt der <a href=\"http:\/\/www.biostation-rhein-berg.de\/\">Biologischen Station Rhein-Berg<\/a>, das vom Netzwerk Landschaftliche Kulturpflege des <a href=\"http:\/\/www.lvr.de\/\">Landschaftsverbands Rheinland (LVR)<\/a> \u00a0gef\u00f6rdert wurde.<\/p>\n<p>Zu diesem Projekt geh\u00f6rte<\/p>\n<ul>\n<li>die Organisation &amp; Durchf\u00fchrung eines Runden Tisches \u201eGeocaching &#8211; Konflikte und Chancen f\u00fcr Mensch und Kulturlandschaft\u201c (28.04.2016)<\/li>\n<li>Durchf\u00fchrung von zwei Event-Caches \u201eGeocaching? &#8211; aber nat\u00fcrlich! <a href=\"https:\/\/coord.info\/GC6K31N\">(1)<\/a>+<a href=\"https:\/\/coord.info\/GC6T219\">(2)<\/a>\u201c<\/li>\n<li>Anlegen der o.g. KuLaCaches, 20 Einzelcaches (Tradis &amp; Mysteries) im Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis und 3 Multi-Caches auf ausgew\u00e4hlten Bergischen Streifz\u00fcgen. Die Caches werden nach der Projektlaufzeit von zwei Cacherteams weiter betreut.<\/li>\n<\/ul>\n<p><!--more-->\u00dcber den <a href=\"http:\/\/www.biostation-rhein-berg.de\/projekte\/kulacaching-digitale-schatzsuche-im-bergischen\" class=\"broken_link\">Runden Tisch und die Event-Caches gibt es eine kurze Beschreibungen<\/a> auf der Homepage der Biologischen Station Rhein-Berg. Geocaching Rheinland hat <a href=\"https:\/\/geocaching-rheinland.de\/?p=664\">sowohl am Runden Tisch als auch an den beiden Event-Caches teilgenommen<\/a>. Im Lauf der Projektlaufzeit hat sich ein sehr guter Kontakt zwischen Biostation und Geocachern entwickelt. Das hat uns darin best\u00e4rkt, weiterhin Kontakt zu Beh\u00f6rden und Organisationen des Umweltschutzes zu suchen. Mit der Biostation haben wir f\u00fcr die Zukunft eine engere Kooperation vereinbart.<\/p>\n<p>Beim Auslegen der KuLaCaches hat die Biostation besonderen Wert darauf gelegt, sie naturvertr\u00e4glich zu verstecken und die Grundst\u00fcckseigent\u00fcmer um Erlaubnis zu fragen. Einige Caches wurden auch mit Forstamt und Unteren Naturschutzbeh\u00f6rde abgestimmt. Alle Caches sind m\u00f6glichst nahe an Wanderwegen versteckt, sodass die offiziellen Wege m\u00f6glichst nicht (wenn doch, dann nur wenige Meter) verlassen werden m\u00fcssen.<\/p>\n<h4>Naturvertr\u00e4gliche Verstecke<\/h4>\n<p>&#8222;Naturvertr\u00e4glich&#8220; hei\u00dft, dass bei den\u00a0Versteckorten z.B. darauf geachtet wurde, dass diese nicht in einem Naturschutzgebiet oder in einem gesetzlich gesch\u00fctzten Biotop liegen.<br \/>\nDie Versteckorte liegen m\u00f6glichst nahe an den offiziellen Wanderwegen, in den meisten F\u00e4llen muss der Weg gar nicht oder nur um wenige Meter verlassen werden. So wird vermieden, dass gezwungenerma\u00dfen querfeldein durch Best\u00e4nde gelaufen werden muss und sich so &#8222;Cacherautobahnen&#8220; bilden. Durch die im Listing stehenden Spoiler oder die angeh\u00e4ngten Spoilerfotos ist sichergestellt, dass auch die teilweise recht gut getarnten Caches gefunden werden k\u00f6nnen, ohne das die gesamte Umgebung systematisch durchsucht werden muss. In den Caches ist eine Emailadresse als Kontaktm\u00f6glichkeit hinterlegt. Sollte einer der KuLaCaches wider Erwarten doch Probleme bereiten, so k\u00f6nnen die Cachebetreuer direkt kontaktiert werden. Ansonsten wurden die schon allgemein bekannten Regeln beachtet (keine Baum-, Fels- oder Erdh\u00f6hlen, kein Vergraben, keine Schrauben in B\u00e4ume etc.).<\/p>\n<h4>Erlaubnis<\/h4>\n<p>Bei der Erlaubnisanfrage an den Grundst\u00fcckseigent\u00fcmer kamen auch zuvor nicht bekannte\u00a0Aspekte ans Licht. Beispielsweise lag ein geplanter Versteckort urspr\u00fcnglich\u00a0ziemlich nahe an einer Wildruhezone. Der entsprechende Hinweis kam\u00a0dann vom zust\u00e4ndigen F\u00f6rster des Landesbetriebs Wald und Holz NRW. In Absprache mit ihm wurde der Versteckort dann in eine andere Waldparzelle verlegt, die geeigneter war. So wurden von Beginn an m\u00f6gliche Konflikte mit anderen Nutzergruppen vermieden. In einigen F\u00e4llen reichte ein kurzen Anruf bei einer Gemeinde\/Stadt aus, um eine m\u00fcndliche Erlaubnis zu erhalten. In anderen F\u00e4llen war eine Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbeh\u00f6rde und\/oder dem Forstamt notwendig, bevor eine schriftliche Erlaubnis erteilt wurde. Nach zu Beginn des Projekts eher m\u00e4\u00dfigen Ergebnissen bei den Anfragen an Privatpersonen als Grundst\u00fcckseigent\u00fcmer (in den meisten F\u00e4llen durch fehlende Kontaktm\u00f6glichkeiten), wurde der Fokus der Verstecke mehr auf Grundst\u00fccke gelegt, die im Besitz von St\u00e4dten oder Gemeinden waren. Dort war es schlicht einfacher an einen Ansprechpartner zu kommen, zog aber dann auch\u00a0einen h\u00f6heren Verwaltungsaufwand mit sich, denn die Anfrage musste ja erst einmal bearbeitet werden. Das Einverst\u00e4ndnis der Unteren Naturschutzbeh\u00f6rde wurde insbesondere dann ben\u00f6tigt, wenn einer der\u00a0Caches in der N\u00e4he von Naturschutzgebieten oder an Hohlwegen versteckt werden sollte. Hohlwege sind teilweise als Boden- oder Naturdenkm\u00e4ler gesch\u00fctzt, auch wenn durch sie offizielle Wege verlaufen. Bei den meisten Ansprechpartnern war Geocaching bereits bekannt, sodass es einfacher war eine Erlaubnis zu erhalten. In anderen F\u00e4llen musste erst einmal sehr genau erkl\u00e4rt werden, was man denn \u00fcberhaupt wollte und was Sinn und Zweck des Vorhabens ist. Es gab nat\u00fcrlich auch F\u00e4lle in denen die\u00a0Anfrage nach einer Erlaubnis aus verschiedensten Gr\u00fcnden abgelehnt wurde, z.B. aufgrund schlechter Erfahrungen mit Geocaching oder versicherungstechnischen Gr\u00fcnden, Stichwort: Verkehrssicherungspflicht.<\/p>\n<h4>KuLaDig<\/h4>\n<p>In den Caches befindet sich ein QR-Code, der auf das <a href=\"http:\/\/www.KuLaDig.de\">digitale Informationssystem KuLaDig<\/a> (Kultur. Landschaft. Digital) verlinkt. KuLaDig ist ein Informationssystem \u00fcber die Kulturlandschaft und das landschaftliche Kulturelle Erbe und wird vom Landschaftsverband Rheinland betrieben. Zurzeit liegt der Schwerpunkt der Daten im Rheinland. Es befindet sich im Aufbau, der Datenbestand wird also st\u00e4ndig erweitert. Indem KuLaDig mit in die KuLaCaches eingebunden wird, werden Geocacher*innen nicht nur zu interessanten Orten gef\u00fchrt, sondern bekommen \u00fcber die QR-Codes weiterf\u00fchrende Informationen \u00fcber kulturlandschaftliche Objekte in der N\u00e4he der Caches. Seit kurzem ist KuLaDig auch als kostenlose App f\u00fcr mobile Endger\u00e4te (iOS &amp; Android) verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.geocaching.com\/profile\/?u=kulacaching\">KuLaCaching-Profil auf geocaching.com<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.geocaching.com\/bookmarks\/view.aspx?guid=951a3748-106d-4422-9d37-d368bd3495bd\">Bookmark-Liste der KuLaCaches<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dem ein oder anderen mag aufgefallen sein, dass seit Ende November 2016 im Bergischen Land Caches mit dem Namen &#8222;KuLaCache #..&#8220; ver\u00f6ffentlicht wurden. 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