Naturkundliche Rundgänge im Königsforst
»Möchte man den Wald verstehen, reicht es nicht im Blätterwald der Literatur zu stöbern, man muss hinaus zum Volk der Bäume«, so jedenfalls sprach einst der der finnische Dichter
Kovalainen.
Und so nahmen uns am 27. (GC5AEQ6) und 30. August (GC5AGJ8) sowie am 18. Oktober (GC5DZEF) insgesamt rund 80 Cacher beim Wort, um sich dem Thema Wald und dem Zusammenspiel von Mensch, Tier und Natur auf informative Weise zu nähern. Unter der Führung eines erfahrenen Forstwirtes und Technikers für Technischen Umweltschutz gab es viel Wissenswertes zu erfahren. Ganz gleich ob Geschichtliches zum Königsforst selbst, holzzersetzenden Pilzen, dem eher selteneren Vorkommen einzelner Baumarten in diesem Forst, neueste wissenschaftliche Ergebnisse zur Reaktion von Pflanzen auf Ihre Umwelt, Hinweise auf mögliche Bußgelder bei Fehlverhalten im Wald, dem Brut- und Jagdverhalten von Eulen oder ganz allgemeinen Begriffen wie etwa „Naturverjüngung“, „Rückegasse“ und „Dickung“ – bei diesen drei Rundgängen sollte nahezu keine Frage unbeantwortet bleiben. So war es denn auch nicht verwunderlich, dass die Veranstaltungen weit über die jeweils angesetzten 2,5 Stunden hinausgingen. Die Resonanz war durchweg positiv und schreit somit nach Wiederholung. (US)
Spielregeln für Geocaching im Nationalpark Eifel
Noch ein Beispiel für gelungene Kommunikation
Es ist zwar schon eine Weile her, aber dennoch ein gutes Beispiel dafür, wie Kontakt mit Geocachern aufgenommen werden kann: Auf dem Hessentag 2013 in Kassel hatte u.a. auch die Bundespolizei einen Informationsstand aufgebaut und an diesem ein Geocaching-Event veranstaltet. Ziel der Aktion war mit Geocachern ins Gespräch zu kommen und insbesondere auf die Gefahren beim Betreten von Bahnanlagen aufzuklären. Dazu gibt es sogar ein Sonderheft einer Polizeizeitschrift: „Die Bundespolizei und das Geocaching“.
Ins Gespräch kommen im Sauerland
Im Sauerland wird es am 12. Oktober 2014 ein interessant klingendes Event geben. Geocacher wollen mit Jägern, Naturschutzbunden, Waldbesitzern, Pächtern, Stadtverwaltungen, Wildhütern und ähnlichen Personen ins Gespräch konnen. Dazu wird es im Wildpark Vosswinkel kleine Diskussions-Runden, Podiums-Gespräche sowie kleine Workshops geben.
Fledermausschutz
Am 1. Oktober beginnt bundesweit wieder die gesetzliche Fledermausschutzzeit, die bis zum 31. März andauert.
Bitte deaktiviert in dieser Zeit eure Caches, wenn sie in einer Höhle o.ä. liegen, bzw. sucht in dieser Zeit keine Caches in Höhlen o.ä.! Weiterlesen
Naturkundliche Rundgänge im Königsforst
Der Königsforst – Naherholungs- und Naturschutzgebiet am Stadtrand von Köln. Für viele Geocacher immer wieder Ziel auf der Suche nach verborgenen Schätzen. Aber welche Schätze beherbergt er noch? Die Baum-, Pflanzen-, und Tierwelt ist groß und vielseitig in diesem Forst und trägt zu einem besonderen Klima bei. Hiervon profitieren alle: Mensch und Natur!
Geocaching Rheinland hat zwei Führungen organisiert, die aber bereits ausgebucht sind. Auf diesem Rundgang wird uns ein erfahrener Forstwirt und Techniker für Technischen Umweltschutz über gute 2,5 Std. – oftmals dem Waldlehrpfad folgend – dem Thema Natur ein Stück näher bringen. Ob holzzersetzende Pilze, neue wissenschaftliche Ergebnisse zur Reaktion von Pflanzen auf Ihre Umwelt sowie weiteren Themen, hier darf und soll gefragt und diskutiert werden. Alles ganz im Sinne des Geocaching Rheinland e.V.: Mensch und Natur im fairen Dialog!
Update:
Wegen der großen Nachfrage wird es am 18.10.2014 eine dritte Führung geben.
Stoppt sinnloses Sterben auf deutschen Straßen!
Die Organisatoren des CITO-Events „Und sie wandern wieder“(GC534G2) haben uns ihren Bericht zur Verfügung gestellt, damit wir ihn hier veröffentlichen können. Derartige Events sind ein gutes Beispiel dafür, dass Geocaching und Naturschutz einen gemeinsamen Nenner finden können und dass auch unter Beachtung von Naturschutzvorgaben und mit Rücksicht auf die Tierwelt, Geocaching uneingeschränkt möglich ist. Für das kommende Jahr sind zu den beiden Terminen der Wanderung von Fröschen und Kröten bereits zwei neue Events geplant. Geocaching Rheinland begrüsst solche Aktionen aus dem Kreis der Vereinsmitglieder.
Ein paar junge Leute aus dem Bergischen haben im Rahmen von Geocaching ein Event geplant und durchgeführt. Das Event fand am 28.Juni 2014 um 13 Uhr im Freudenthal in Overath statt. Dieses Event sollte die Sensibilität der Menschen für die Natur und der dort lebenden Organismen und Lebewesen wecken und über die Bedrohung durch uns Menschen und die Rücksichtslosigkeit aufmerksam machen!
Aufhänger für dieses Event war die jährliche „Krötenwanderung“ in diesem Wald. Der Weg, der durch den Wald führt wird von sehr vielen rücksichtslosen Autofahrern benutzt. Die Anwohner versuchen seit Jahren bei der Stadt eine Sperrung der Straße für die Zeit der Wanderung durchzusetzen, bislang jedoch ohne Erfolg. Viele freiwillige Helfer unterstützen in dieser Zeit den Bergische Naturschutzverein (RBN) und sammeln zu unterschiedlichen Zeiten die Kröten von der Straße und bringen sie auf die andere Seite in den Teich, wo sie laichen. Auch der Rückweg der Tiere und später der Weg der „Winzlinge“ wird jedes Jahr unterstützt und trotzdem werden immer noch zu viele Kröten überfahren. Es werden immer weniger Tiere, die im Teich laichen Grund hierfür sind nicht nur die natürliche Selektion, sondern auch die vielen Rücksichtslosen Menschen, die in dieser Zeit mit ihren Autos jedes Jahr hunderte Tiere überfahren). Diese Entwicklung ist auch in den Archiven des RBN vermerkt: So waren es 2012 noch über 4000 Tiere die man retten konnte. 2013 waren es dann nur noch knapp 2000 Tiere und 2014 waren es noch 1174 Tiere. Zudem gibt es eine Überpopulation von männlichen Tieren (die Weibchen sind viel größer und träger und werden dadurch häufiger überfahren.
Das Event wurde von Sascha Eichhorn geleitet, der als freiwilliger Helfer beim RBN sehr engagiert ist und über Geocaching dieses Event ausgerichtet hat. Er ist am 28.Juni 2014 mit insgesamt 10 Teilnehmern 2 Stunden bei strömenden Regen durch den Wald gelaufen. Er hat den Teilnehmern sehr viel über die Kröten erzählt und erklärt (Anatomie, Entwicklung). Er hat den Teilnehmern erläutert, was der RBN macht und wie er sich beteiligt und auch was jeder einzelne dazu beitragen kann, damit die Erdkröte nicht ausstirbt. Zwischendurch haben die Teilnehmer die ein oder andere kleine Kröte („Winzling“) auch eingesammelt. Eine Teilnehmerin hat dabei sogar die Rücksichtslosigkeit verschiedener Menschen zu spüren bekommen. Sie wollte eine Kröte retten und ein Autofahrer, den wir zuvor angehalten hatten wäre ihr dabei fast über die Finger gefahren (Das Kennzeichen wurde notiert und an die Stadt weitergegeben). Sascha informierte noch über die verschiedenen Teiche im Wald und die Naturschutzzonen. Er gab Informationen zu den anderen Bewohnern des Waldes (Wasserbüffel) und zu markanten Pflanzen und Orten.Die Rückmeldungen der Eventteilnehmer waren durchgehend positiv. Sie meldeten alle zurück, dass es sehr informativ war und dass sie viel mitnehmen konnten. Auch würden sie jederzeit erneut an einem solchen Event teilnehmen. Viele sind nun auch sensibilisierter für die Krötenwanderung und wer weiss, vielleicht sehen wir ja einige von ihnen bei der nächsten Wanderung im Wald die Kröten retten.
Auch aus der Sicht des Eventleiters war dieses Event ein voller Erfolg und es sind schon weitere Events in Planung.
Ich selbst bin da sehr involviert und unterstütze seit Jahren die Rettung dieser Tiere wo ich kann. Ich hoffe einfach, dass dieses Event die Teilnehmer ein Stück weit sensibilisiert hat für das Leben der Kröten und für die Erhaltung unseres Waldes. Vielleicht schaffen wir es irgendwann doch noch die Straße in dieser Zeit zu sperren, damit unsere Kinder und deren Kinder, Erdkröten noch in ihrem natürlichen Lebensraum erleben dürfen und die Tiere nicht nur aus Büchern kennen lernen.
Jeder kann Helfen!
(Stephanie Eichhorn)
Vereinsregister
Unser Verein wurde am 02.07. im Vereinsregister Köln unter VR18164 eingetragen. Die Gründungsphase ist damit abgeschlossen.
Fristablauf zur Äußerung
Die Frist, um sich zur Fortschreibung des Landschaftsplans Köln zu äußern, läuft am kommenden Freitag, den 13. Juni ab.
Geocaching Rheinland hat sich bereits mit einem ausführlichen Schreiben an die Stadt gewandt. Insbesondere den Geocachern im Raum Köln steht es natürlich frei, sich ebenfalls im Rahmen der Bürgerbeteiligung zu äußern.
Als Orientierungshilfe steht hier die zweiseitige Kurzfassung bereit, die wir unseren ausführlichen Darstellungen vorangestellt haben.













