Auf geologischen Spuren durch die Kölner City (GC54AG4)

Auf einem Streifzug durch Köln fällt einem nur beiläufig auf, dass die Kölner Häuser aus recht unterschiedlichen Gesteinen bestehen. Auch unsere Wege und Straßen sind nicht überall gleich. Aber was für Gesteine sind dies genau und was können diese uns über das Gebäude als auch ihre Herkunft erzählen?
Genau diese Frage stand im Mittelpunkt einer geologisch-vulkanologisch-gesteinskundlichen Exkursion durch die Kölner City, auf die sich knapp 30 Geocacher zusammen mit dem Geologen Sven am 23.05.2014 machten.
Dabei lernten wir viel über die Entstehung des Gesteins in einem Vulkan oder in einem vorzeitlichen Meer. Die Geschichte seines Abbaus und der Bergbaugeschichte dieser Region.
Die Romanischen Kirchen Kölns erzählten uns von der Entstehung des Siebengebirges in einem vulkanischen Inferno vor 25 Millionen Jahren. Und sie geben Zeugnis von gewaltigen Vulkanausbrüchen im Laacher See Gebiet in den letzten hunderttausenden von Jahren.
Andere Häuser haben in ihren Fassaden herrliche Fossilien, Zeugen des Lebens in den Meeren Süddeutschlands von 150 Millionen Jahren. Wir erfuhren so, was das denn für Tiere waren, deren Reste sich dort überliefert finden und in welchem Lebensraum sie dort einst lebten.
Insgesamt eine sehr spannende Exkursion, die viel zu schnell vorbei ging. Von nun an geht jeder von uns mit offeneren Augen durch Köln. (TP)

GC-Verbot in Eltville wieder aufgehoben

longroad.de – das unterwegs-blog berichtet, dass ein „gemeinsam mit gleichgesinnten Geocachern aus Eltville und Umgebung erstelltes Regelwerk nun Grundlage dazu geworden ist, dass die Stadt Eltville auf dieser Basis Geocaching im Eltviller Stadtwald wieder erlaubt.“

Für uns ist das ein positives Beispiel dafür, dass sich mit Dialog auch tatsächlich etwas bewegen lässt.

10 Jahre Nationalpark Eifel – und Geocacher sind mit dabei

„Der Nationalpark Eifel, nach wie vor der einzige Nationalpark in Nordrhein-Westfalen, wird 10 Jahre!
Da werden wir mit dabei sein. Wir möchten diesen Festakt nutzen, um die sehr positive Arbeit zwischen Schutzgebiet und den Geocachern weiter auszubauen und voranzubringen.
Der Nationalpark Eifel steht dem Hobby Geocaching offen gegenüber. Möchte aber auch, dass dies im Rahmen der Verordnung und damit Natur- bzw. Nationalpark verträglich geschehen muss.
Das Interesse der Cachergemeinde ist nach wie vor sehr groß, sich über den Nationalpark und die Regeln zum Geocaching im Nationalpark zu informieren. Was liegt da näher als sich der Feierlichkeit anzuschließen.“

Aus dem Listing „10 Jahre Nationalpark Eifel“ (GC556WD), Hervorhebung von hier

Auf der Webseite des Nationalparks wird u.a. ein Geocaching-Schülerprojekt (pdf) vorgestellt.

Landschaftsplan liegt aus

Die Stadt Köln hat im Amtsblatt 21 vom 14.05.2014 auf Seite 751 bekannt gegeben, dass der Entwurf zur Fortschreibung des Landschaftsplans in der Zeit vom 22.05. bis zu 13.06.2014 im Stadthaus Deutz ausliegt. In dieser Zeit besteht die Möglichkeit, sich zum Entwurf zu äußern.

Das ist für uns die offizielle Gelegenheit die Stimme zu erheben. Geocaching Rheinland wird diese Gelegenheit nutzen, um der Stadt unser Hobby mit seinen positiven Seiten und seinen Spielregeln nochmals ausführlich zu erklären sowie unsere Einwände gegen das Geocachingverbot darzulegen und zu begründen.

Kölle Putzmunter 2014 (GC5073T)

Vom 22. April bis 30. September 2014 ruft die Stadt Köln in diesem Jahr zum 13. Mal zum Reinemachen von öffentlichen Flächen auf. Neu ist dieses Jahr, dass die gesamte Organisation von der Abfallwirtschaftsbetriebe Köln (AWB) getragen wird. Dies erleichtert die Durchführung enorm, da alle Aufgaben von der Anmeldung bis hin zur Abholung des Mülls in einer Hand liegen. Da die Aktion noch bis Ende September läuft, besteht immer die Gelegenheit, an ihr teilzunehmen. Wenn Ihr Unterstützung für Eure Aufräumaktion benötigt, könnt Ihr Euch gerne bei uns melden. Alle notwendigen Infos findet Ihr auf der Kölle Putzmunter Aktionsseite der AWB.

Wir Geocacher haben dieses Jahr zum neunten Mal an der Aktion teilgenommen. Hierzu trafen wir uns am 26.04.2014 im Rahmen des „Internationalen CITO Wochenendes“ im Johannes-Giesberts-Park. Mit insgesamt gut 90 Teilnehmern hatten wir den Park innerhalb von zwei Stunden vom grössten Müll befreit und waren wie jedes Jahr überrascht, wie viel Müll sich in Kölns Parks ansammelt. Auch nächstes Jahr werden wir wieder dabei sein. (TP)

Geocachingverbot in Kölns Grünflächen droht

Die Stadt Köln beabsichtigt mit der Fortschreibung des Landschaftsplans Köln (dort Anlage 1) das Geocaching in den Grünflächen (d.h. in geschützten Landschaftsbestandteilen, in Naturschutzgebieten und an Naturdenkmalen) erheblich einzuschränken bzw. zu verbieten.

In der Neufassung sind für geschützte Landschaftsbestandteile (z.B. für die Innenstadt Stadtgarten/Venloer Str., Friedenspark/Römerpark, Stadtgarten Deutz und Jüdischer Friedhof; insgesamt 184 Einzelflächen, ab Gliederungspunkt 3.5.2 im bestehenden Landschaftsplan), Naturschutzgebiete (Königsforst, Chorbusch und 19 weitere) und Naturdenkmale (ca. 1.200 Einzelbäume) ausdrückliche Geocachingverbote vorgesehen. Auch wenn die meisten Kölner Geocaches wahrscheinlich nicht in diesen Schutzräumen liegen, so sind hier aber doch künftig landschaftlich besonders reizvolle Gebiete für Geocaches gesperrt. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass von einer solchen Regelung in der viertgrößten deutschen Stadt eine gewisse Signalwirkung für die umliegenden Städte und Gemeinden ausgehen könnte. Es sein denn, es gelingt uns Geocachern, die Lokalpolitiker und die Stadtverwaltung davon zu überzeugen, dass Verbote nicht der geeignete Weg sind, um Schäden durch Geocaching zu verhindern.
Ansonsten gelten künftig folgende Regelungen:

Geschützte Landschaftsbestandteile (S. 79/102 des Entwurfs)
“Geocache-Behälter in oder an Bäumen incl. des Kronentraufbereiches und in stehenden oder fließenden Gewässern incl. der Uferbereiche zu verstecken, anzubringen oder nach den Geocache-Behältern zu suchen.
Erläuterung:
Hierdurch sollen in den besonders empfindlichen Bereichen Störungen für die Tierwelt vermieden und eine möglichst ungestörte Vegetationsentwicklung insbesondere für trittempfindliche Flächen gewährleistet werden.”

Naturschutzgebiete (S. 128/148f)
“Geocache-Behälter zu verstecken, anzubringen oder nach den Geocache-Behältern zu suchen.
Erläuterung:
Hierdurch sollen in den Naturschutzgebieten Störungen für die Tierwelt und Schädigungen der Vegetation vermieden werden.
Begründung:
Seit der Erfindung des Geocaching im Jahr 2000 hat sich diese Art der Freizeitgestaltung sehr schnell etabliert und verbreitet. Zwischenzeitlich existieren derzeit etwa 280.000 aktive Caches in Deutschland, wobei mit ca. 47.000 Caches in NRW die meisten zu finden sind. Die Geocache-Behälter werden überwiegend in vorhandenen natürlichen oder künstlichen Hohlräumen, wie etwa Baumhöhlen, versteckt. Je nach Schwierigkeitsgrad der Aufgaben kann durchaus eine Baumhöhle in der Baumkrone als Versteck dienen. Störungen der Tierwelt, insbesondere Vögel und Fledermäuse, aber auch der Vegetation sind dabei unvermeidbar.”

Naturdenkmale (S. 167/171)
“Geocache-Behälter in oder an Bäumen incl. des Kronentraufbereiches zu verstecken oder nach den Geocache-Behältern zu suchen.
Erläuterung:
Hierdurch sollen Schädigungen der Bäume und Störungen für die Tierwelt vermieden werden vermieden werden.”

Wilden Müll gefunden?

Leider passiert es immer mal wieder, dass wir auf der Suche auf wilde Müllablagerungen treffen. Ich frage mich dann immer, wer sich soviel Mühe macht, das Zeug erst in den Wald zu bringen? Schliesslich gibt es Sperrmülldienste und Wertstoffhöfe. Wer Müll oder Wertstoffe auf Strassen, Plätzen oder neben den dafür vorgesehenen Containern liegen lässt, verschmutzt nicht nur die Umwelt, sondern begeht eine Ordnungswidrigkeit.

Ihr könnt wilde Müllkippen in der Regel bei eurem kommunalen Entsorgungsbetrieb melden.

Ergänzungen gerne per Kommentar.

Geocacher pflanzen Bäume (GC4ZRC6)

Rund 25 Geocacher haben am 22. März 2014 an der Pflanzaktion in Köln-Rondorf teilgenommen. In rund 45 Minuten waren 1.000 Bäume gepflanzt. Der Kölner Stadtanzeiger berichtete recht umfangreich über die gelungene Aktion.

Auch schon in den Vorjahren haben sich Geocacher aktiv an Neupflanzungen beteiligt. Im Rahmen der Aktion „Ein Wald für Köln“ haben sie für die Anpflanzungen in Marsdorf und in Merheim gespendet und auch an den Anpflanzungen teilgenommen. Waldlabor