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Jagd trifft Geocaching, Geocaching trifft Jagd

Vor einiger Zeit wäre es noch eine spektakuläre Meldung gewesen, inzwischen ist es ein Regeltermin: Auf Europas größter Jagdmesse vom 29. Januar bis 3. Februar in Dortmund wird es wieder einen Stand geben, an dem sich Geocachingvereine und engagierte Geocacher dem Dialog mit den Messebesuchern stellen. Wie in den letzten Jahren haben die Kollegen aus dem Kreis Steinfurt die Organisation übernommen.

Auch unser Verein wird an allen Tagen in der Halle 3B am Stand 3B.E24 vertreten sein. Wir freuen uns auf Besuch.

Landschaftsplan Köln – Beschluss zur Auslegung

Ratsbeschluss
Am 18.12. wird der Kölner Stadtrat als Tagesordnungpunkt 10.33 beschließen, den Entwurf des überarbeiteten Landschaftsplans Köln für die Dauer eines Monats öffentlich auszulegen. In diesem Entwurf ist weiterhin vorgesehen, das Geocaching in Naturschutzgebieten und an Naturdenkmalen vollständig bzw. in geschützten Landschaftsbestandteilen mit Ausnahme von Verstecken an technischer Infrastruktur (Parkbänke, Wegweiser etc.) zu verbieten (siehe Anlage 2). Nach der Auslegung wird der Landschaftsplan ggf. nochmal abgeändert und dann endgültig beschlossen.

Wie groß ist die betroffene Fläche?
Das Stadtgebiet von Köln umfasst ca. 405 km2. Eine Hälfte unterliegt den Bebauungsplänen, dort finden sich also Verkehrsflächen, Wohn- und Gewerbebebauung sowie Industrieflächen. Im Geltungsbereich des Landschaftsplans liegt die andere Hälfte – mit ca. 230 km2 (Fn 1). Der Landschaftplan gliedert die Grünflächen in verschiedene Schutzkategorien:
74 Landschaftsschutzgebiete (ohne Geocaching-Verbot): ca. 166 km2
22 Naturschutzgebiete: ca. 26 km2 (ohne die Wahner Heide, Fn 2)
174 geschützte Landschaftsbestandteile: ca. 35 km2
Zahlreiche punktuelle Naturdenkmale

Das Verbot betrifft also eine Fläche von rd. 61 km2 bzw. einem Viertel (26 %) der Grünflächen! Dort soll uns künftig Erholung und Naturerfahrung versagt werden, während andere Besucher wie z.B. Spaziergänger, Wanderer oder Radfahrer die Gebiete für ihre Zwecke selbstverständlich nutzen dürfen.

Leider gibt es im Internet keine zusammenhängende Karte über die Schutzgebiete, aber auf den Seiten der Stadt findet ihr neun Teilkarten als PDF. Dort könnt ihr nachsehen, ob eure Umgebung, eure Verstecke oder eure bevorzugten Ausflugsziele von der Planung betroffen sind.

Bürgerbeteiligung
Während der einmonatigen Auslegung (voraussichtlich im 1. Quartal 2019) haben die Kölner Bürger*innen dann nochmals die Gelegenheit, ihre Bedenken gegen den Entwurf vorzutragen. Wir bitten euch, davon reichlich Gebrauch zu machen. Wir werden euch über den genauen Zeitraum noch informieren, aber Ihr könnte ja schon mal anfangen zu formulieren, warum Geocaching sehr wohl naturverträglich ausgeübt werden kann (Guidelines, Reviewing, NA-Logs) bzw. die Verbote überflüssig sind.

Fotowettbewerb
Begründet wird das anstehende Verbot u.a. damit, das „es sich um eine Freizeitnutzung handelt, die ein besonderes Gefährdungspotenzial für die artenschutzrechtlichen Belange beinhaltet, da die Verstecke, in die die Caches gelegt und entsprechend auch besucht und dadurch beunruhigt werden, beispielsweise als Brut- oder Lebensraum dienen oder dienen können (beispielsweise Baumhöhlen).“ Wir bitten euch daher um Fotos von naturverträglichen Verstecken. Postet Fotos in den sozialen Medien unter dem Hashtag #naturverträglichesVersteck und mailt uns den Link an landschaftsplan@geocaching-rheinland.de oder verlinkt uns (@GCRheinland).

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Fn 1: Genaue Zahlen sind auf der Internetseite der Stadt nicht zu finden. Daher hier immer nur circa, so dass die Summen nicht exakt zusammenpassen. Für eine Veranschaulichung der Größenordnung sollte es aber ausreichend sein.

Fn 2: Die Wahner Heide hat einen eigenen Landschaftsplan – (noch) ohne Geocaching-Verbot

Afrikanische Schweinepest

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW hat ein Merkblatt für Wanderer und Pilzsammler (und wer sich sonst noch so im Wald aufhält) zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) herausgegeben. ASP wurde bei Wildschweinen in Belgien nachgewiesen, etwa 60 km von der deutschen Grenze entfernt. ASP ist eine meist tödliche, schwere Erkrankung unter Wild- und Hausschweinen, die von Viren ausgelöst wird. Menschen oder andere Tiere können daran nicht erkranken!

  • Bitte entsorgen Sie keine Lebensmittelreste in freier Natur oder in offenen, leicht
    zugänglichen Mülleimern!

Wenn Sie beim Waldspaziergang oder beim Pilze sammeln ein totes Wildschwein entdecken:

  • Bitte nichts anfassen! Wenn Sie Kontakt mit dem Kadaver hatten, reinigen Sie alles so gründlich wie möglich, um eine Verbreitung zu vermeiden!
  • Melden Sie diesen Fund bitte umgehend beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) unter der Telefonnummer 0049 (0)201 / 714488. Der Bereitschaftsdienst des LANUV kümmert sich in Abstimmung mit den Kommunen um die schnelle Sicherung und Untersuchung des Wildschweins.

Durch den Ausbruch im benachbarten Belgien sind nicht nur unsere Wildschweine bedroht, sondern auch unsere Hausschweine! Bitte helfen Sie uns, eine Einschleppung und Ausbreitung zu verhindern!

Download Merkblatt ASP

 

Neues vom Landschaftsplan Köln

Am vergangenen Freitag hat die Stadt Köln bekannt gegeben, dass sie die Fortschreibung des Landschaftsplans nun weiter voran treiben wird. Die Älteren unter euch erinnern sich, dass 2014 ein erster Entwurf zur Fortschreibung veröffentlicht wurde, der weitreichende Einschränkungen bzw. Verbote unseres Spiels in Teilen der Kölner Grünflächen enthielt. Wir hatten damals schon versucht, mit der Verwaltung in Kontakt zu treten und recht umfangreich dargestellt, warum ein Geocaching-Verbot aus unserer Sicht nicht sinnvoll wäre. Weiterlesen

Präsentation und Diskussion der Umfrageergebnisse (updated)

Am Samstag, den 1. September wird im Rahmen der Outdoormesse TourNatur in Düsseldorf das Symposium „Natursport.Umwelt.Bewusst“ stattfinden.

Es werden die Umfrageergebnisse zu Kommunikation und Erfahrungen bei Geocaching und Natursport präsentiert (vgl. Umfrage „Kommunikation von Natursporttreibenden“). Mit deren Hilfe will das Projekt „Natursport.Umwelt.Bewusst“ die Verhältnisse zwischen den oft nicht herkömmlich organisierten Natursporttreibenden (am Beispiel Geocaching) untereinander und mit anderen Gruppen aus Landwirtschaft, Naturschutz, Waldeigentum, Tourismus etc. genauer verstehen und diese bei Bedarf verbessern.

Zum Einstieg werden Vertreter der Geocaching-Community aus ihrer Perspektive einen Blick auf die Ergebnisse werfen. Darauf aufbauend findet anschließend eine zweite Diskussionsrunde mit Vertretern aus den Bereichen Tourismus, Sportartikelindustrie und Geocaching sowie Vertretern der Bundesministerien für Umweltschutz und Landwirtschaft statt.

Im Fokus des Symposiums soll die Frage stehen, wie Dialog im Querschnitt der Perspektiven erreicht werden kann und welche Schlüsse wir gemeinsam aus den Umfrageergebnissen ziehen können.

Interessierte sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen und sich in die Diskussionen mit einzubringen.

Beginn Symposium: 13.00 Uhr in der International Lounge der Messe Düsseldorf

[Update] Erste Auswertungen der Online-Umfrage stehen inzwischen auf der Projektseite zum Download zur Verfügung. Weitere vertiefende Auswertungen sollen folgen.
https://natursport-umwelt-bewusst.de/wp-content/uploads/2018/09/Ergebnisse_1.pdf
Eine Zusammenfassung des Symposiums gibt es dort ebenfalls
https://natursport-umwelt-bewusst.de/wp-content/uploads/2018/09/Zusammenfassung_Final.pdf

Die Zecke – Mythos und Wahrheit

Quelle: www.zecken.de

Im Anschluss an unsere diesjährige Mitgliederversammlung gab es einen Vortrag zum Thema „Zecke“. Von „Was sind Zecken?“ und „Wo leben Zecken?“ über „Warum können Zecken für den Menschen gefährlich sein?“ bis hin zu „Wie schütze ich mich vor Zecken?“ und „Wie entfernt man eine Zecke?“ hat uns ein Mitarbeiter der Pharmafirma Pfizer viele Informationen über unseren kleinen Lieblinge mitgegeben.

Auf den Seiten zecken.de und leidenschaftnatur.de findet ihr ebenfalls die Inhalte des Vortrags. Vielleicht trefft ihr unseren Referenten auch auf einem der kommenden großen Geocaching-Events, dort könnt ihr natürlich auch weitere Fragen loswerden.

Dialogforum: „Lasst uns reden“

Am Eventwochenende „Märchenhaft in Kassel“ findet am Sonntag, den 5. August im Institut für Sport und Sportwissenschaft der Uni Kassel ein Dialogforum des Projekts „Natursport.Umwelt.Bewusst“ statt. Das ganze ist auch als GC-Event „Lasst uns reden“ (GC7PP6A) veröffentlicht. „Es soll es darum gehen, die Perspektiven und Interessen anderer Parteien (näher) kennen zu lernen. Vertreter von Jagd, Forst und Umweltschutz wollen Euch ihre Sicht näher bringen und sich mit Euch dazu austauschen. Sicher eine gute Gelegenheit, die ein oder andere Frage zu stellen.“ (Text aus dem Listing).

Nutzt die Gelegenheit, falls ihr in Kassel seid!

Update: Eine Zusammenfassung des Dialogforums findet sich um Downloadbereich des Projekts unter „Zusammenfassung Dialogforum „Lasst uns reden“:“
https://natursport-umwelt-bewusst.de/wp-content/uploads/2018/08/Zusammenfassung_Dialogforum_Lasst_uns_reden.pdf

Neues vom Projekt „Natursport.Umwelt.Bewusst“

Die Umfrage läuft nur noch bis zum 31. Mai! Wer bislang noch nicht teilgenommen hat, kann und soll das jetzt nachholen. Nehmt euch knapp 10 Minuten Zeit, um ein paar Fragen zum Geocaching zu beantworten.

Inzwischen gibt es dazu auch eine eigene Webseite. Dort findet ihr weitere Informationen rund um das Projekt.

 

 

Ein Schutzzaun für Amphibien

Trotz Karnevalssamstag hatten sich 11 Geocaching-Teams gefunden, um im Rahmen eines CITOs (GC7HP7Y) dem BUND und dem NABU beim Aufbau eines Schutzzauns für Amphibien am Höhenfelder Mauspfad zu unterstützen.

Wir bedanken uns bei den beiden Naturschutzorganisationen, dass sie sich auf die Kooperation eingelassen haben und freuen uns auf eine Wiederholung.

Auf unserer Facebook-Seite gibt es noch ein paar Fotos.