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Infostand auf dem Bergischen Landschaftstag

Auf Einladung der Biologischen Station Rhein-Berg präsentiert sich unser Verein auf dem diesjährigen Bergischen Landschaftstag. Wir stehen dort als Ansprechpartner für Geocacher, Förster, Jäger und alle anderen Besucher mit einem eigenen Infostand bereit.

Der Bergische Landschaftstag findet statt
am Sonntag, 4. September 2016 von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
auf dem Gelände von Schloss Homburg, Nümbrecht.
Der Eintritt ist frei!

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns dort besuchen und/oder unterstützen würdet (WA-Logs in die Kommentare). Es gibt aber noch mehr zu sehen. Es erwartet euch ein reichhaltiges Angebot rund um Natur, Kulturlandschaft, Landnutzung, regionale Produkte, Freizeit/Tourismus und das Leben in den Dörfern. Landwirte und Regionalvermarkter, Naturschützer, Behörden, Fachinstitutionen und Dorfgemeinschaften sowie eine Vielzahl von ehrenamtlichen Verbänden informieren über ihre Arbeit und das Bergische Land. Weitere Informationen und einen Flyer gibt es auch.

Wir freuen uns auf euch.

Stand_Landschaftstag2016

Geocaching? – aber natürlich

Am 25.06. fand im Turmhof in Rösrath das Event „Geocaching? – aber natürlich!“ statt. Die Biologische Station Rhein-Berg hatte eingeladen, mit Geocachern zu diskutieren, wie die gängigsten Probleme mit Jägern, Förstern, Naturschützern oder Waldbesitzern geklärt bzw. im Vorfeld vermieden werden können. Leider musste die ursprünglich angekündigte Exkursion in die Wahner Heide und auch das Grillen entfallen, weil es mal wieder ordentlich regnete. Dafür war dann aber wesentlich mehr Zeit für den Vortrag und die Diskussion verfügbar.

Im Anschluss an die Veranstaltung veröffentliche die Biologische Station eine Zusammenfassung der Veranstaltung (pdf). Den Kernbereich zum naturverträglichen Geocaching zitieren wir auch hier:

Generell sollte man beim Geocaching nicht nur in Naturschutzgebieten (Wegegebot!) besondere Rücksicht nehmen. Es gibt noch eine Reihe weiterer Schutzgebietskategorien, die im Gelände jedoch nicht durch eine Beschilderung gekennzeichnet sind. Bevor man einen neuen Geocache versteckt, ist es ratsam, sich im Internet über die Schutzgebietsgrenzen, innerhalb derer der Cache möglicherweise liegen würde, zu informieren. Zu nennen sind hier beispielsweise Natura2000-Gebiete, gesetzlich geschützte Biotope (§ 30 Bundesnaturschutzgesetz) und Naturdenkmäler.

Natura2000-Gebiete sind europäische Schutzgebiete, die nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und Vogelschutzrichtlinie ausgewiesen sind. In der Regel sind diese Gebiete gleichzeitig als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Zu den gesetzlich geschützten Biotopen gehören z.B. fließende und stehende Binnengewässer,Quellen, Moore, Sümpfe, Auwälder, Felsen und Feuchtgrünland. Es sind oft kleine Flächen, die aber eine hohe Schutzwürdigkeit besitzen. Daher soll man dort grundsätzlich auf das Auslegen von Geocaches verzichten. Wichtig ist, dass gesetzlich geschützte Biotope nicht durch Schilder im Gelände gekennzeichnet sind und auch nicht vollständig auf Schutzgebietskarten verzeichnet sind. Der Grund dafür ist, dass diese Flächen aufgrund ihrer hohen Schutzwürdigkeit per se gesetzlich geschützt sind und daher nicht zuerst erfasst und als Schutzgebiet ausgewiesen werden müssen. In Karten werden sie erst verzeichnet, wenn ein Kartierer diese Flächen kartiert und beim Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz eingereicht hat.

Naturdenkmäler sind rechtsverbindlich festgesetzte Einzelschöpfungen der Natur oder entsprechende Flächen bis zu fünf Hektar, deren besonderer Schutz aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit erforderlich ist. Die Beseitigung des Naturdenkmals sowie alle Handlungen, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Naturdenkmals führen können, sind nach Maßgabe näherer Bestimmungen verboten. Naturdenkmäler sind in der Regel durch ein Schild oder eine Plakette gekennzeichnet.

Auch in Gebieten ohne Schutzstatus sollte bei der Wahl der Versteckorte Rücksicht auf Flora und Fauna genommen werden. Eine Baumhöhle bietet zwar ein ideales Versteck, kann aber zu Störungen für geschützte Arten wie Spechte, Fledermäuse, Eulen, Kleinsäugern, Insekten oder Amphibien führen. Begehbare Höhlen oder Stollen, die von Fledermäusen als Winterquartier genutzt werden, dürfen vom 1. Oktober bis zum 31. März nicht aufgesucht werden. Steinbrüche und Felswände werden u.a. von Uhu und Wanderfalke als Brut- und Nistplatz benutzt. Eine regelmäßige Störung kann zur Brutaufgabe führen. Darüber hinaus sind Felsen wertvolle gesetzlich geschützte Biotope und Wuchsort vieler seltener Pflanzen.
Während der Brut- und Setzzeit zwischen Mitte März bis Juli können Störungen der Jungtiere schwerwiegende Folgen haben. Auch während dieser Zeit sollte es folglich vermieden werden, sich abseits der offiziellen Wege zu bewegen. Nachts sollten die Wege grundsätzlich nicht verlassen werden, um unnötige Störungen von Wildtieren zu vermeiden. Besondere Regelungen gelten im Umkreis von Horsten von bedrohten Greifvögeln wie dem Rotmilan. Als Fortpflanzungsstätte werden der besetzte Horst und eine störungsarme Umgebung von bis zu 300 m abgegrenzt.

(Biologische Station Rhein-Berg, Informationen zum Event-Cache „Geocaching? – aber natürlich!“ vom 25.06.2016)

Über die genannten Schutzkategorien hinaus gibt es noch weitere, wie z.B. Nationalparke oder geschützte Landschaftsbestandteile u.a. Insofern ist die Zusammenfassung nicht vollständig, gibt aber trotzdem einen guten Überblick.

Nach den Sommerferien wird es eine Wiederholung dieses Events geben. Wir können eine Teilnahme sehr empfehlen!

 

Landesnaturschutzgesetz NRW und Landschaftsplan Köln

Wir hatten euch im letzten Jahr mitgeteilt, dass die Stadt Köln die Fortschreibung des Landschaftsplans Köln unterbrochen hat, um das neue Landesnaturschutzgesetz abzuwarten. Dieses Gesetz wurde inzwischen dem Landtag vorgelegt. Am Ende des Verfahrens ist davon auszugehen, dass die Stadt an der Fortschreibung des Landschaftsplans weiterarbeiten wird. Die Geocaching-Verbote in den Kölner Grünflächen sind also nach wie vor nicht abgewendet.
Für weitere Gespräche mit  unserem Vereins sieht die Stadtverwaltung derzeit jedoch keinen Bedarf.

Auf Team76 schreibt TJ etwas mehr über den Entwurf des Landesnaturschutzgesetz NRW.

Rückblick auf die Jagd & Hund 2016

Der Dialog mit Jägern und Förstern wurde auf der diesjährigen Messe Jagd und Hund fortgeführt. Einen ausführlichen Rückblick gibt es beim Geocaching Rhein-Main e.V.

Auf der Messe sind auch zwei Podcasts entstanden. Der GC-Podcast pod-K-st hat an unserem Stand ein Interview mit dem Pressesprecher des Landesjagdverbands NRW geführt. Und der Jägerpodcast Jagdlogbuch hat den Geocaching-Stand besucht (Kapitel 2).

Auch im nächsten Jahr sind wir Geocacher wieder eingeladen, uns vom 31.01. bis zum 05.02.2017 auf Europas größter Jagdmesse zu präsentieren und mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Messeaufbau

Vom 09. bis 14. Februar findet in Dortmund wieder die Messe Jagd & Hund statt.
Die deutschen Geocaching Vereine sind wieder eingeladen worden, mit einem eigenen Messestand dabei sein zu können. Schnell war wieder ein klasse Volunteer Team gefunden, welches die Messetage über, abwechselnd die Standbetreuung übernimmt und den Jägern, Förstern, Waldbauern und Landeignern Rede und Antwort steht und bei Problemen Hilfe anbietet.
Vielen Dank an das heutige Aufbauteam und den Sauerländern für die Zurverfügungstellung ihres eigenen Messestandes. Es sieht wieder genial professionell aus und ich freue mich auf meinen Einsatz am 12. und 13.!

Update: Die Besetzung des Stands findet ihr bei Geocaching Rhein-Main e.V.

 

Geocacher sind wieder bei der Messe Jagd & Hund 2016

Auch in diesem Jahr findet in den Westfalenhallen Dortmund wieder die Messe Jagd & Hund statt – diesmal vom 9. bis 14. Februar. Zugegebenermaßen für manche Rheinländer eher ungünstig. Und wie in den vergangenen Jahren wird es dort auch wieder einen Geocaching-Stand geben, um mit Jägern und Förstern ins Gespräch zu kommen. In der Vergangenheit ist diese Präsenz bei den Messebesuchern sehr positiv angekommen und so hat der Landesjagdverband NRW die Geocacher wieder eingeladen.

Obwohl es sich nun schon um eine wiederkehrende Aktion handelt, muss jedesmal wieder jemand gefunden werden, die/der die Kommunikation mit der Messe übernimmt, den Stand organisiert und finanziert sowie genügend Freiwillige findet, die dann einen oder mehrere Tage am Stand anwesend sind. In diesem Jahr hat der Geocachingverein Geocaching Rhein-Main e.V. diese Aufgabe übernommen. Weitere Vereine und engagierte Geocacher übernehmen während der sechstägigen Messe die Betreuung des Standes. Geocaching Rheinland e.V. wird am Freitag und Samstag vertreten sein.
Vielen Dank an dieser Stelle der Organisatorin und allen Unterstützern!

Jeder Besucher ob Jäger oder/und Geocacher ist herzlich eingeladen mal vorbeizuschauen. Laut Ausstellerverzeichnis sind wir in Halle 3B am Stand 3B.C04 anzutreffen.

Geocaching in Naturschutzgebieten um Rüsselsheim

Der Geocaching-Verein Rhein-Main hat per Twitter auf einen Pressetermin an der ehemaligen Opel-Rennstrecke bei Rüsselsheim aufmerksam gemacht, bei dem die Darmstädter Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid über mögliche Konflikte und deren Lösungsmöglichkeiten zwischen Naturschutz und Geocachern informiert hat.

„Bei Beachtung der Hinweise muss selbst in Schutzgebieten das Naturerlebnis beim Geocachen nicht zum Konflikt mit dem Naturschutz führen. Wichtig ist, dass Geocacher und Naturschützer im Dialog bleiben.“

Regierungspräsidentin Lindscheid machte deutlich, dass die Obere Naturschutzbehörde in ihrem Hause bewusst den individuellen Dialog mit den Cacheinhabern gesucht habe, um möglichst auf Augenhöhe einvernehmliche Lösungen mit Ownern zu erreichen. So wurden ca. 200 Besitzer von Geocaches innerhalb von Naturschutzgebieten oder sonstigen sensiblen Bereichen kontaktiert. In den meisten Fällen konnte auch eine einvernehmliche Lösung gefunden werden.

Pressemitteilung des Regierungspräsidium Darmstadt
Bericht der Main-Spitze

Wir freuen uns immer wieder über positive Beispiele gelungener Kommunikation mit Behörden und Naturschutzorganisationen.

Geocacher auf der Jagd und Hund 2015 – ein Erfahrungsbericht

Auch dieses Jahr fand erneut Europas größte Jagdmesse vom 03. bis 08. Februar in Dortmund statt.
2012 wurde das Outdoor Hobby GEOCACHING auf Einladung des Landesjagdverbands NRW zum ersten Mal auf dieser Messe präsentiert, um auch damals schon Gesicht zu zeigen und mit Revierförstern, Jägern und Waldbesitzern in einen konstruktiven Dialog zu treten.
Vor zwei Jahren wurde dieser Auftritt wiederholt, 2014 musste dies aus organisatorischen Gründen pausieren. Weiterlesen

Geocacher auf der Messe Jagd & Hund

Auf der diesjährigen Messe Jagd & Hund (3. – 8. Februar) in der Westfalenhalle in Dortmund sind Geocacher wieder mit einem eigenen Stand vertreten. Mitglieder verschiedener Geocaching-Vereine stehen den Messebesuchern als Ansprechpartner zur Verfügung. Auf Geocaching-MS.de findet ihr hierzu einen ausführlichen Hintergrundbericht.

GC-Verbot in Eltville wieder aufgehoben

longroad.de – das unterwegs-blog berichtet, dass ein „gemeinsam mit gleichgesinnten Geocachern aus Eltville und Umgebung erstelltes Regelwerk nun Grundlage dazu geworden ist, dass die Stadt Eltville auf dieser Basis Geocaching im Eltviller Stadtwald wieder erlaubt.“

Für uns ist das ein positives Beispiel dafür, dass sich mit Dialog auch tatsächlich etwas bewegen lässt.